Videos zum Lernen

Kann man heute noch ohne Bilder, ohne Fotos und Videos fürs Gehirn, unterrichten?

Die Malereien von Kindern im Vorschulalter zeigen Menschen als Strichmännchen oder nur den bekannten Körperteilen, groß die wichtigsten Gliedmaßen. Einige Kinder entwickeln sich zu Malern, die meisten lernen Lesen und Schreiben.

Aus der Höhlenmalerei (45.000 - 10.000 c. Chr.) und den Felszeichnungen entwickeln die Azteken, die Mayas, die Chinesen und andere Wortbilderschriften. Wandmalereien und bemalte Keramik, ab dem Mittelalter folgte die Buchmalerei. Ab dem Spätmittelalter wird Malerei auf Leinwand, Holz oder Papier und kunstvolles Farbmischen mit Ölfarben und Temperafarben wichtig.

Das Lesen von Büchern fördert die Fantasie durch das Vorstellen von Bildern mit dem "inneren Auge". Dem Siegeszug der Schrift und der Bücher in den letzten Jahrhunderten scheint heute durch die weite Verfügbarkeit von Fotos und Videos die Trendumkehr hin zur Bildsprache zu folgen. Die große Gefahr dabei ist die scheinbare Glaubwürdigkeit von allem, was man "mit eigenen Augen gesehen hat". Die Fernsehwerbung und Tiktok sollten uns zeigen, was mit Hilfe von KI und einigen Sätzen Fantasie alles gezeigt werden kann: fliegende Menschen, tanzende Katzen, wunderschön lächelnde Kinder,....

Dennoch war beim Lernen die Veranschaulichung mit Bildern immer wichtig. Kritische, nachdenkliche Betrachtung dieser Bilder und Videos bleibt Voraussetzung für realistisches Lernen.

Quellenangabe der Videos:

Riedl Maria (2025), Handout in der Ausbildung zum Praxisanwender für das IPK® - Videos mit NotebookLM generiert von Christoph Stock am 26.11.2025 und am 6.1.2026